rolf fröhlings reisereportagen
Sydney
JUNG, SCHÖN, SYMPATHISCH
- Australiens Weltstadt zum Verlieben
Sydney verzaubert auf den ersten Blick. Wenn es einen Schönheitswettbewerb für Städte gäbe, hätte die australische Metropole sicher gute Chancen auf einen der vorderen Plätze. Davon sind diese Besucher jedenfalls überzeugt:
"Sydney ist superklasse, weil es halt so 'n Großstadt-Flair hat. Dann find' ich den Hafenbereich toll mit der Brücke und der Oper. Das Gesamtbild ist ganz toll, auch abends sich da hinzusetzen. Und man ist halt in zehn Minuten mit 'ner Fähre an 'nem schönen Strand, und das, find' ich, ist schon Lebensqualität ohne Ende." – "Ja, definitiv, weil es ist 'ne Großstadt, aber man hat sehr viele Sachen, die man auch zu Fuß erreichen kann. Sehr schöne Gebäude, sehr grün, aber trotzdem immer wieder das Gefühl, man is' in 'ner Großstadt und kann ständig irgendwas Neues erleben." – "Auf jeden Fall, und ich denk' von den kulturellen Einflüssen auch, was man von Asien her hat, man sieht Tausende von Leuten und man kann eigentlich gar net zuordnen, wo gehör'n sie jetzt hin. Und das find' ich klasse." – "Ich find's halt wahnsinnig interessant, weil es so vielseitig ist, so viele verschiedene Leute von verschiedenen Ländern treffen sich hier, und man kann einfach wahnsinnig viel unternehmen und erleben."
Viel zu viel, um an dieser Stelle alles zu erwähnen. Deshalb ist die folgende Auswahl von Highlights nur eine sehr kleine, aber dennoch keineswegs zufällige.
Reportagen (Radio hr4, 17.11.2007; hr-iNFO, 24.11.2007):
THEATRALISCH
das weltberühmte Opernhaus vor und hinter den Kulissen
Was wäre Sydney ohne sein weltberühmtes Opernhaus? Direkt am Hafen gelegen, von Wasser umgeben, beherrscht es die Skyline. Von weitem mutet es an wie ein gigantisches Segelschiff. Jørn Utzon, der dänische Archtitekt, sagte über sein Werk: "Anstatt eines viereckigen Kastens habe ich eine Skultpur geschaffen. Wenn man drumherum geht oder sie gegen den Himmel betrachtet, entsteht immer etwas Neues. Mit der Sonne, dem Licht und den Wolken wird sie zu einem lebendigen Wesen."
2007 ist das Opernhaus von Sydney in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen worden. Vier Millionen Besucher jährlich, das meistbesuchte und meistfotografierte Bauwerk Australiens. Alle halbe Stunde gibt es Führungen durch die futuristische Architektur des Gebäudes, zusätzlich jeden Morgen so genannte "Back-Stage-Touren", die einen Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebes gewähren. Täglich finden Vorstellungen in sieben verschiedenen Sälen statt: Konzerte, Schauspiel, Show, Kabarett – und natürlich Opernaufführungen!
Reportage (Radio hr4, 17.11.2007; hr-iNFO, 24.11.2007):
[Musik: Ouvertüre aus "Figaros Hochzeit", aufgenommen im Sydney Opera House]
Musik liegt in der Luft, wenn man das Sydney Opera House betritt. Von Mozart über Verdi bis Bizet reicht das Repertoire. Aber nicht nur Opernsänger treten hier auf. Vor allem der Konzertsaal mit fast 2.700 Plätzen war schon Bühne für Stars und Shows der unterschiedlichsten Art.
[zum Anhören klicken: O-Ton Tourguide Melanie Armstrong]
"In 1980 we playes host ...
1980 waren wir Gastgeber des Mister-Universum-Wettbewerbs, berichtet Melanie Armstrong bei einer Führung durch das Gebäude, Arnold Schwarzenegger gewann damals den Titel! Hier findet auch das Finale für 'Australien sucht den Superstar' statt. Jedes Jahr, wenn nur noch zwei Bewerber übrig sind, wird hier der Sieger verkündet. Ja, es ist wirklich eine riesige Bandbreite von Veranstaltungen.
... a huge range of things."
Der Bau der Oper dauerte 14 Jahre, acht mehr als geplant. Die Kosten explodierten. Statt ursprünglich veranschlagten 7 Millionen australischer Dollar, verschlang die Oper 102 Millionen. Jørn Utzon, der dänische Baumeister und große Visionär, warf das Handtuch, das ganze Projekt drohte zu scheitern. Aber eine Gruppe australischer Architekten führte es weiter und schließlich zu einem guten Ende. 1973 konnte es endlich eingeweiht werden. Heute ist das Opernhaus aus Sydney nicht mehr wegzudenken.
[O-Ton Melanie Armstrong:]
"We probably almost take it for granted ...
Wir nehmen es beinahe als selbstversändlich hin, aber insgeheim sind wir sehr stolz darauf. Besonders, wenn man hier arbeitet, hier ist täglich so viel los, und man sieht, wie begeistert die Leute sind. Da denkt man, wow, und ich darf hier arbeiten! Es ist unser berühmtestes Gebäude, als Australierin kann ich nur sagen, ich bin wirklich sehr stolz.
... can probably say, I'm very proud."
Besonders stolz ist Melanie auf das Prunkstück: die riesige Orgel, mit mehr als 10.000 Pfeifen die größte mechanische Orgel der Welt.
[Musik: Osterhymne aus "Cavalleria rusticana", aufgenommen im Sydney Opera House]
[O-Ton Melanie Armstrong:]
"If you hear the thing played ...
Wenn sie gespielt wird, ist es, als könne man die Musik zuerst fühlen und dann hören. Es ist überwältigend und sehr bewegend, wenn man ihr lauscht. Sie wird etwa achtmal im Jahr gespielt, und es ist immer sehr bewegend, so ein Orgelkonzert.
... when there ist an organ concert."
Das liegt auch an der ausgezeichneten Akustik. Jørn Utzon hat für die Verkleidung von Decken und Wänden eine besondere Kombination aus einheimischen Hölzern gewählt. Das und mehr erfahren wir auf der Back-Stage-Tour früh morgens. Wir stehen vor dem Orchestergraben und schwingen den imaginären Taktstock. Wir sehen Kulissen, Kostüme, Requisiten. Wir erhalten Zutritt zu leeren Proberäumen und Bühnen. Die Teilnehmer sind beeindruckt:
[O-Töne Touristen:]
"I enjoyed it very much ...
Es hat mir sehr gut gefallen – wie sie die Beleuchtung machen, die Kulissen aufziehen, eine ganz neue Welt für mich.
... a whole new world for me."
"It's fascinating, just realizing ...
Faszinierend zu sehen, wie wenig Platz sie zum Arbeiten haben und dann so tolle Vorstellungen geben, ohne dass man merkt, wie eng es hier ist.
... how limited space is."
"Oh, it was fantastic ...
Fantastisch, gerade weil ich gestern in einer Vorstellung war, und das alles jetzt aus der anderen Perspektive zu sehen, von der Bühne aus, das war toll.
... to the audience was great."
Und alle, die noch keine Aufführung miterlebt haben, bekommen Lust, das Versäumte nachzuholen. Häufig sind die Vorstellungen zwar lange im Voraus ausverkauft, aber mit etwas Glück kann man noch für den selben Abend ein Ticket ergattern.
[Musik: "Libiamo, ne' lieti calici" aus "La traviata", aufgenommen im Sydney Opera House]
__________________________________________________
ATMOSPHÄRISCH
den Weltstadt-Duft vom Fahrrad aus erschnuppern
Das Opernhaus ist ohne Zweifel Sydneys größte Sehenswürdigkeit, aber bei weitem nicht die einzige. Um alles zu Fuß abzuklappern, braucht man viel Zeit und viel Kondition. Eine Stadtrundfahrt im Bus mit zig anderen Touristen ist auch nicht jedermanns Sache. Eine Alternative kann das Fahrrad sein. Damit geht es schneller als zu Fuß und individueller als im Bus. Bonza Bike Tours bietet geführte Radtouren durch Australiens Metropole an. Mal länger, mal kürzer, ganz nach Wunsch. Dabei kann man die Atmosphäre der Weltstadt im wahrsten Sinne erschnuppern und lernt dabei auch noch jede Menge über Sydneys Geschichte und Kultur.
Reportage (Radio hr4, 17.11.2007; hr-iNFO, 24.11.2007):
Treffpunkt – wie kann es anders sein? – ist das Opernhaus, denn das ist gar nicht zu verfehlen. Hier hält Fahrrad-Guide Anthony Parrington Bike und Helm für mich bereit. Außer mir ist nur noch die Texanerin Brenda am Start. Individueller geht es kaum. Wir umrunden das Hafengebiet, wo die Fährschiffe ablegen und steuern die Hafenbrücke an. Sie wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Zusammen mit der Oper bildet sie ein unvergleichliches Ensemble und prägt das Stadtbild von Sydney.
[zum Anhören klicken: O-Ton Anthony]
"One of the big things about ...
Was man noch über die Hafenbrücke wissen sollte, erklärt Anthony, ist, dass sie von dem australischen Ingenieur John Bradfield entworfen wurde. Es war seine Doktorarbeit. Sie ist eine der größten Bogenbrücken ihrer Art in der Welt. Die beiden Türme aus Stein sind nur für die Optik da, damit sie auf Postkarten schöner aussieht. Und ganz oben gibt es eine nette Aussichtsplattform.
... observation deck on the top."
Die Brücke überquert den Parramatta River und verbindet die City mit den nördlichen Vororten. Wir aber radeln nicht ganz hinüber, das sei eine andere Tour, sagt Anthony. Stattdessen nehmen wir den Weg hinauf zum Stadtviertel The Rocks mit einem schönen Blick auf Brücke und Hafen. Brenda fällt beim Anstieg ein wenig zurück, aber allzu anstrengend findet sie es nicht.
[O-Ton Fahrrad-Touristin Brenda:]
"There's a couple of hills ...
Es gibt zwar schon ein paar Hügel, die nimmt man am besten im ersten Gang und lässt sich Zeit, dann kann man es schaffen. Man muss nicht in Topform sein, aber ich glaube, es hilft.
... perfect shape but it might help." (lacht)
Danach geht es auch wieder bergab in Richtung Darling Harbour. Hier waren früher Industrieanlagen und ein Güterbahnhof. Vor den Olympischen Spielen 2000 wurde das Gelände völlig umgestaltet mit teuren Appartementhäusern und vielen touristischen Attraktionen.
[O-Ton Anthony:]
"Some of the things that are here in Darling Harbour ...
Dazu gehören ein Einkaufszentrum mit Restaurants, das Harbour Side Shopping Centre, wir haben das Kongress- und Ausstellungszentrum, den Yachthafen, Cockle Bay Wharf mit vielen Restaurants von überall auf der Welt, das Aquarium, die Wildlife World und das Nationale Schifffahrtsmuseum.
... and the National Maritime Museum."
Gleich nebenan ist Sydneys Chinatown. Hier haben wir die Hälfte unseres Weges hinter uns. Danach geht es mitten durch die Häuserschluchten der Innenstadt zum Hyde Park. Unübersehbar steht dort eine Statue von Käpt'n James Cook, der offiziell als Entdecker des 5. Kontinents gilt.
[O-Ton Anthony:]
"In 1770 he came to Australia ...
1770 kam er nach Australien mit der 'Endeavour' – eigentlich ein Kohlenschiff mit rundem Bauch, mit dem er gut über die Riffe der Südseeinseln kam. Gelandet ist er in Botany Bay in der Nähe des heutigen Flughafens, er hisste die Flagge und nahm das Land für das Britische Empire in Besitz.
... claimed it for the British Empire."
Vorbei an der St. Andrew's-Kathedrale radeln wir weiter durch den Botanischen Garten und stoppen erst wieder an Mrs. Macquarie's Point. Bevor die Tour am Opernhaus zuende geht, will uns Anthony diesen Aussichtspunkt nicht vorenthalten. Hier hat man den schönsten Blick auf die Skyline. Brenda, die Texanerin ist entzückt. Sydney – eine der schönsten Städte der Welt? Aber klar doch!
[zum Anhören klicken: O-Ton Brenda]
"Look here, where we're standing ...
Schau' nur, wo wir hier stehen. Wir sehen die Hafenbrücke und die Oper, die Sonne scheint, und es ist traumhaft mit all den Parks, wo wir durchgefahren sind, mit den den vielen Blumen. Es ist definitiv, definitiv schön.
... definitely, definitely beautiful."
__________________________________________________
ANIMALISCH
die ganze Fauna Australiens unter einem Dach
Australien hat ja eine ganz eigene Fauna mit Kängurus, Koalas, Emus und so weiter – Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Kein Tourist möchte nach Hause fahren, ohne diese Tiere mit eigenen Augen gesehen zu haben. Die allerdings leben weit draußen im Busch. In Großstädten wie Sydney laufen sie in aller Regel nicht herum. Seit September 2006 aber gibt es mitten in der City, direkt am Darling Harbour, die "Wildlife World" – ein Indoor-Zoo unterm Glasdach, wo fast die gesamte australische Fauna in möglichst artgerechter Umgebung präsentiert wird. Wer also nicht genügend Zeit hat, um selber in den Busch zu reisen, wer sich vielleicht nur mal einen Vorgeschmack auf die Wildnis holen will oder wer seine Eindrücke von dort vertiefen möchte, der ist in Sydneys neuer Attraktion goldrichtig. Und so nah wie dort kommt man den Tieren im Busch normalerweise nicht.
Reportage (Radio hr4, 23.11.2007):
[zum Anhören klicken: Geräusch Keilschwanzweih]
Bei Knopfdruck Tierstimme. So klingt der "whistling kite", ein australischer Greifvogel; zu deutsch: Keilschwanzweih. Die "Wildlife World" legt großen Wert auf Interaktion. Manche Tiere dürfen auch gestreichelt werden. Allen voran die Koalababys. Die kuscheligen Eukalyptus-Fresser sind die absoluten Publikumslieblinge und auch die Lieblinge von Tierpflegerin Becky.
[zum Anhören klicken: Koala-Geräusch]
[O-Ton Tierpflegerin Becky:]
"This is Charlie, he's 15 months old ...
Das ist Charlie, er ist 15 Monate alt, und der da oben ist 13 Monate alt. Sie haben den selben Vater, aber verschiedene Mütter. Hier drüben, das ist Faith, sie ist 13 Jahre alt und hat ein kleines Baby in ihrem Beutel. Und dort haben wir Junior. Sie ist 14. Weibliche Koalas werden bis zu 15 Jahre alt. Die Koalas sind keine Bären, sie sind mit den Wombats verwandt. Sie haben einen nach hinten geöffneten Beutel wie ein Wombat.
... backwards pouch like a wombat."
Ähnlich beliebt wie das Koala-Gehege ist das so genannte "nocturnal habitat". Hier können die Besucher nachtaktive Tiere beobachten, was naturgemäß in freier Wildbahn nur selten gelingt. In der "Wildlife World" sind sie trotz schummriger Beleuchtung gut zu sehen. Und einige davon kennt man nicht einmal von Bildern.
[O-Ton David Kirshner:]
"Australia has got a lot of nocturnal animals ...
Australien hat viele nachtaktive Tiere, berichtet Chef-Tierpfleger David Kirshner. Fast alle Säugetiere sind nachtaktiv. Zum Beispiel haben wir hier diese Potoroos und die Ringbeutler. Wir haben Quolls, das sind Fleisch fressende Beuteltiere, wir haben Beutelmäuse, Ameisenigel, Gleitbeutler – das ganze Sortiment.
... echidnas, gliders, all assortment."
Auch die Auswahl an Vögeln ist groß. Doch nicht alle, die unter dem riesigen Glasdach der "Wildlife World" zu Hause sind, können auch fliegen. Einige sind Laufvögel wie der Helmkasuar. Ein bemerkenswerter Bursche – nicht nur wegen seiner Größe und seines bunten Gefieders.
[zum Anhören klicken: O-Ton Tierpfleger David Kirshner]
"Cassowary ist considered to be ...
Der Kasuar gilt als gefährlichster Vogel der Welt. Er kann ziemlich aggressiv werden, vor allem in der Brutzeit. Er hat lange dolchartige Klauen. Er kann springen und damit Tritte austeilen.
... jump up and kick with that."
Alle Tiere der "Wildlife World" leben in einer möglichst naturnahen Umgebung. Dazu hat man neun künstliche Ökosysteme geschaffen für insgesamt 130 verschiedene Arten. Die ganze Vielfalt Australiens auf 7.000 Quadratmetern konzentriert. Dabei wurden offenbar keine Kosten und Mühen gescheut.
[O-Ton David Kirshner:]
"People went out and took ...
Unsere Leute gingen 'raus und nahmen Abdrücke von Felsstrukturen in der Wildnis, um Nachbauten herzustellen. Hier haben wir eine Kopie der Carnarvon-Schlucht, auch die Baumarten stammen von dort. Wir haben die Originalbäume in voller Größe hierher transportiert. Wo wir gleich hinkommen, in die Halbwüste, haben wir Baumstämme, die sieben Tonnen wiegen und 80 Jahre alt sind. Wir haben auch 200 Tonnen roten Sand aus der Wüste im Inneren des Landes. Und wo wir jetzt gerade stehen, an diesem Canyon, haben wir viele subtropische Baumarten.
... lot of subtropical trees as well."
Wer dieses kleine Naturwunder sehen will, muss allerdings umgerechnet fast 20 Euro zahlen. Doch die Einnahmen der "Wildlife World" fließen zum großen Teil wieder in den Artenschutz zurück. Und die meisten Besucher sind gerne bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, denn sie bekommen was geboten für ihr Geld.
[O-Töne Zoobesucher:]
"I think, it's a great idea ...
Eine tolle Idee für Leute wie mich, die nur einen Tag zur Verfügung haben. Und die Tiere scheinen glücklich zu sein.
... the animals seem happy."
"I was surprised, it is ...
Ich war überrascht, wie gut es gemacht ist. Am besten fand ich die Koalas, das war fantastisch.
... it was absolutely fantastic."
"I think, they've done ...
Die haben hier einen tollen Job gemacht. Die australische Fauna mitten in der Stadt. Und toll auch, wie sie die Landschaften nachgebaut haben. Ich kann nur allen Deutschen empfehlen, herzukommen und sich das anzusehen.
... to come over and visit it."
[zum Anhören klicken: Atmo verschiedene Tierstimmen]
__________________________________________________
__________________________________________________