rolf fröhlings reisereportagen
Donau, die junge (BW)
VON 0 AUF 200 IN FÜNF TAGEN
- mit dem Fahrrad von der Quelle bis nach Ulm
Sie ist der zweitlängste Fluss Europas. 2840 Kilometer legt sie zurück auf ihrem Weg vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer. Dabei durchfließt sie neun Staaten. Die Donau ist ein Strom der Superlative. Aber der wohl schönste, interessanteste und abwechslungsreichste Abschnitt, das sind die ersten 200 Kilometer – die baden-württembergischen Kilometer – von der Quelle in Donaueschingen bis nach Ulm. Da wo der Strom noch ein Strömchen ist, sein Bett noch ein schmales Kinderbettchen, wo er gemütlich dahinplätschert durch eine liebliche Landschaft fern jeder Hektik des Alltags. Mit stolzen Burgen und prunkvollen Schlössern, mit malerischen Dörfern und Städten, deren Namen fast alle auf -ingen enden. Wer dem Weg der jungen Donau folgt, passt sich am besten ihrem gemächlichen Tempo an und fährt mit dem Rad. Der gut ausgebaute Donau-Radweg ist nämlich ihr ständiger Begleiter. In fünf Tagen kann man die Strecke locker bewältigen, geübte Radler schaffen es sogar in drei Tagen. Professionelle Veranstalter wie die Bodensee-Radweg Service GmbH bieten organisierte Touren an mit Leihfahrrädern, Gepäcktransport und vorgebuchten Hotels inklusive schwäbischer Küche. Also dann, keine Maultaschen feilhalten, sondern aufgesattelt und losgestrampelt! Nicht nur die Donau bleibt nicht ewig jung!
Reportagen (Radio hr4, 06.10.2007; hr-iNFO, 20.10.2007; DW-Radio, 06.04.2008):
FÜRSTEN, FELSEN, FLUSSVERSINKUNG
mit dem Fahrrad von Donaueschingen nach Sigmaringen
Wo beginnt eigentlich die Donau? Das ist eine alten Streitfrage. "Brigach und Breg bringen die Donau zuweg", haben wir in der Schule gelernt, also die beiden Schwarzwaldflüsschen, die in Donaueschingen zusammentreffen, bilden die Quellflüsse von Europas zweitlängstem Strom. Das ist aber nur eine Version. Die Donaueschinger reklamieren den Ursprung der Donau nämlich für ihre Stadt. Im Park des Fürstlich Fürstenbergischen Schlosses sprudelt eine Quelle, die schon die alten Römer als Donauquelle bezeichnet haben. Hier beginnt auch der Donau-Radweg, der bis Ulm – und weiter bis nach Wien und darüber hinaus – führt. Aber man sollte natürlich nicht einfach so losradeln, ohne die angebliche Donauquelle in Augenschein genommen zu haben.
Reportage (Radio hr4, 06.10.2007; hr-iNFO, 20.10.2007; DW, 06.04.2008):
[zum Anhören klicken: komplette Reportage]
Die in Stein gefasste Quelle sieht aus wie ein überdimensionaler Brunnen. Darüber thront die Statue der "Mutter Baar", deren ausgestreckter Arm zum Schwarzen Meer hin weist. Das Monument soll aller Welt klarmachen: Vergesst Brigach und Breg, hier ist die wahre Donauquelle. Und Bruno Müller von der Fürstlichen Parkverwaltung in Donaueschingen beruft sich auf keinen Geringeren als den römischen Feldherrn (und späteren Kaiser) Tiberius. Der nämlich benannte bereits 15 vor Christus diese Quelle als Donau-Ursprung.
[O-Ton Bruno Müller:]
"Hinter der Donauquelle, die heutige Parklandschaft, ist damals ein Sumpfgebiet gewesen, und da kann man sich vorstellen, im Sumpfgebiet kann man nicht erkennen, was hinterm Sumpf ist, aber hier war die Quelle eindeutig erkennbar."
Ein historischer Irrtum oder nicht? Diese Frage bleibt unbeantwortet, also treten wir in die Pedale und folgen dem Wasser der Donauquelle, bis es sich in die Brigach ergießt. Schon nach rund zehn Minuten erreichen wir den Zusammenfluss von Brigach und Breg. Spätestens von hier ab ist die Donau wirklich die Donau. Aber kaum zehn Kilometer weiter, kurz hinter Immendingen, ist sie spurlos verschwunden. Blubb, blubb, weg war sie. Geblieben ist ein ausgetrocknetes Flussbett wie ein Wadi in der Wüste – die so genannte Donauversinkung. Bruno Müller hat uns schon darauf vorbereitet:
[O-Ton Bruno Müller:]
"Ein Teil des Wassers verschwindet im Boden und kommt etwa 20, 25 Kilometer weiter als Aachquelle wieder zum Vorschein. Hier hat man auch den Versuch gemacht mit Färbung des Wassers, mit Salz, und hat festgestellt, dass nach einer gewissen Zeit, nach circa 24 Stunden, dieses Wasser unten in der Aachquelle vorkommt."
Und dieses Wasser kommt nie im Schwarzen Meer an, sondern fließt über die Aach in den Bodensee und dann über den Rhein in die Nordsee. In regenarmen Zeiten versickert die Donau bis auf den letzten Tropfen. Die Nebenflüsschen Krähenbach in Möhringen und Elta in Tuttlingen werden dann zu neuen Quellflüssen der Donau. Also, da soll sich noch einer auskennen! Wenigstens unser Radweg hat sich nicht verdünnisiert. Und das ist gut so, denn hinter Fridingen nähern wir uns dem landschaftlich wohl reizvollsten Teil unserer Reise, wo sich die Donau mühsam durch den Kalkstein gefressen hat und das Flusstal eng wird wie ein Canyon.
[O-Töne Touristen:]
"Also, grad' jetzt hier, kurz vorm Kloster Beuron, die Felsen und so, das isch ein schöner Anblick und die Häuser oben und die Burg."
"Die Landschaft hier mit dene Berge und die Felse, die Häuser..."
"Mer sieht ja alles: Wasser, Felsen, Wiesen, Täler – wunderschön hier!"
Und dabei kommt der eigentliche Höhepunkt erst noch: das imposante Hohenzollernschloss in Sigmaringen. Ein Hort von Kunstschätzen, der seinesgleichen sucht, und Symbol von Reichtum und Macht der fürstlichen Familie. Zum deutschen Kaiserthron hat es zwar nicht gereicht – den besetzte eine andere Linie der Hohenzollern – aber auf einen Königsthron hat es ein Spross der Sigmaringer geschafft, erzählt Schlossführerin Birgit Schepsky:
[O-Ton Birgit Schepsky:]
"Die Rumänen haben im Hause Hohenzollern nachgefragt, ob Karl das übernehmen würde als König, um einfach die politische Zerrissenheit, in der sich Rumänien befand, zu stabilisieren und wieder ein festes Land daraus zu machen. Er hat 'ja' gesagt und hat mit seiner Frau Elisabeth zu Wied das Ganze übernommen."
Seine Verwandten bewohnen noch heute das fürstliche Schloss an der Donau, die Sigmaringen auch mit Rumänien verbindet. Aber bis dahin ist es mit dem Fahrrad dann doch etwas zu weit.
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KELTEN, KLOSTER, KIRCHTURMSPITZE
mit dem Fahrrad von Sigmaringen nach Ulm
Schon lange vor den Fürstenbergern und Hohenzollern herrschten keltische Fürsten im Gebiet der jungen Donau. Eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten liegt in der Nähe von Hundersingen. Dort wurden mehrere Fürstengräber aus der Zeit zwischen 600 und 400 vor Christus entdeckt. Die reichen Beigaben sind jetzt in einem Museum in der Ortsmitte zu bewundern. Und im Freilichtmuseum "Keltischer Fürstensitz" auf der Heuneburg zwischen Hundersingen und Binzwangen kann man nachempfinden, wie die Kollegen von Asterix und Obelix seinerzeit gelebt haben. Hier beginnt auch der zweite Teil unserer Tour auf dem Donau-Radweg.
Reportage (Radio hr4, 06.10.2007; hr-iNFO, 20.10.2007; DW, 06.04.2008):
[zum Anhören klicken: komplette Reportage]
Um zum Freilichtmuseum Heuneburg zu gelangen, müssen wir erstmal einen strammen Anstieg bewältigen. Denn die Kelten bauten ihre Siedlung auf einer Anhöhe hoch über der Donau. Von dort konnten sie Feinde schon von weitem erkennen. Angst hatten sie bekanntlich nur, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Sie selbst aber waren nicht auf den Kopf gefallen. Die Archäologin Sabine Hagmann ist vor allem von ihren technischen Fertigkeiten fasziniert:
[O-Ton Sabine Hagmann:]
"Sie sind großartige Bronzeschmiede. Sie können gießen, sie können Draht herstellen. Dann kommt dazu, das was sie in der Eisentechnologie schon gekonnt haben: Sicheln und Sensen sind da, sie können eiserne Radreifen auf Holzräder aufziehen. Also, manchmal ist man wirklich erstaunt, was alles schon möglich ist in dieser Zeit."
Das Rad haben die Kelten gekannt, aber Rad fahren konnten sie noch nicht. Dafür schwingen wir uns wieder in den Sattel und folgen dem Lauf der Donau bis nach Ehingen. Dort machen wir einen Abstecher nach Blaubeuren mit seinem frühgotischen Benediktinerkloster und dem sehenswerten Flügelaltar. Gleich neben dem Kloster zeigt uns Bernhard Rieger, im Blaubeurer Rathaus für den Tourismus zuständig, eine weitere berühmte Sehenswürdigkeit: den Blautopf, die Quelle der Blau, eines Nebenflüsschens der Donau.
[O-Ton Bernhard Rieger:]
"Der Blautopf ist berühmt vor allem für seine überaus faszinierend blaue Farbe. Die Farbe hat 'n ganz einfachen Ursprung: Das liegt hier an der Lichtbrechung. Je tiefer es 'runtergeht, umso mehr Licht wird im Wasser gebrochen. Es bleibt rein die blaue Farbe übrig."
Und im Blautopf soll auch einst eine Wassernixe, die "Schöne Lau" gelebt haben – zumindest wenn man dem Dichter Eduard Mörike Glauben schenkt. Eine kleine Statue erinnert an die Legende. Romantisch wie die letzte Etappe unserer Fahrradtour. Immer am Ufer der Blau entlang nähern wir uns ungebremst dem Ziel in Ulm, wo die Blau in die Donau mündet. Schon von weitem erkennen wir den Turm des Ulmer Münsters, den höchsten Kirchturm der Welt*), höher sogar als der Kölner Dom. Kein Zufall, wie Stadtführer Uwe Heinoth berichtet:
[O-Ton Uwe Heinoth:]
"Man hat in Ulm so lange gewartet, bis Köln fertig war und baute dann ab 1885 den Ulmer Münsterturm aus, wo dann August von Beyer 1890 als Münsterbaumeister den letzten Stein auf diese sensationelle Höhe von 161 Metern setzen konnte. Und seitdem kann man also von der Ulmer Turmspitze auf den Kölner Dom herunterschauen."
Also steigen wir die fast 800 Stufen zur Turmspitze hinauf, und das ist anstrengender als unsere gesamte Fahrradtour.
[Atmo:]
"764, 765, 766, 767, 768, hoooh!"
Geschafft! Und die Aussicht entschädigt für die Mühsal. Der Kölner Dom ist natürlich viel zu weit weg, und nur bei klarem Wetter kann man die Alpen sehen. Heute ist es dafür zu dunstig. Aber ganz Ulm können wir überblicken und die junge Donau, die hier schon fast erwachsen wirkt. Am Ufer sind viele Radfahrer unterwegs. Schade nur, dass unsere Tour zu Ende ist.
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SCHWÄBISCHES TROJA
- der Keltenschatz auf der Heuneburg
Am 28. Dezember 2010 machte die ehemalige Keltensiedlung Heuneburg bundesweit Schlagzeilen durch eine archäologische Sensation. Das Grab einer keltischen Fürstin wurde ausgehoben – voll mit Schmuck aus Gold und Bernstein.
Von dem sensationellen Fund erhofft sich die Wissenschaft ganz neue Erkenntnisse über das Leben der Kelten vor rund 2.500 Jahren im Donautal. Die Beschaffenheit der Schmuckstücke soll vor allem Aufschluss über griechische und phönizische Einflüsse geben. Grabungsleiter Dr. Dirk Krauße sprach von einem "Meilenstein für die Rekonstruktion der Sozialgeschichte der Kelten".
Und die Ausgrabungen gehen weiter. Möglicherweise wurde in unmittelbarer Nähe der Fürstin auch ihr Gemahl bestattet. Erst ein Bruchteil der ehemaligen Siedlungsfläche auf der Heuneburg ist bisher von Archäologen untersucht worden.
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*) Hinweis:
Der Turm des Ulmer Münsters ist seit November 2025 nicht mehr der höchste Kirchturm der Welt. Der Hauptturm der noch nicht ganz fertiggestellten Kathedrale Sagrada Família in Barcelona hat mit knapp 163 m einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Mehr Infos dazu unter meiner Reportage "Ulm (BW)".
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LIEBESGRÜSSE AUS DER POGEGEND
Freud' und Leid auf dem Donau-Radweg
Rund 200 Kilometer mit dem Fahrrad, die müssen erstmal bewältigt werden. Ganz ohne "Liebesgrüße aus der Pogegend" geht es nicht, wenn man tagelang mehrere Stunden auf dem Rad sitzt. Aber der Donau-Radweg von Donaueschingen nach Ulm macht es auch dem Anfänger relativ leicht, besonders wenn er ihm in Fließrichtung der Donau folgt. Nur selten sind steile Anstiege zu überwinden, und wer sich die Etappen gut einteilt, hat auch am jeweils folgenden Tag noch genügend Kraft, um wieder fleißig in die Pedale zu treten. Zudem ist die Route bestens ausgeschildert und führt fast ausschließlich über separate Fahrradwege. Nur ganz selten kommen sich Autofahrer und Radfahrer ins Gehege. Auch Hotels und Gaststätten entlang der Strecke sind auf den Fahrrad-Tourismus bestens eingestellt. All das macht den Donau-Radweg immer beliebter.
Reportage (Radio hr4, 06.10.2007; DW, 06.04.2008):
[zum Anhören klicken: komplette Reportage]
Der Gasthof "Hirschen" in Donaueschingen ist auf radelnde Gäste vorbereitet. Für die Fahrräder gibt es eine Garage, für die Pedalisten ein herzhaftes Mahl. Ulrich Früh, der Wirt, ist selber schon häufig an der Donau entlang geradelt. Bevor wir zu unserer fünftägigen Tour starten, gibt er uns auf gut Schwäbisch noch einen guten Rat mit auf den Radweg:
[O-Ton Ulrich Früh:]
"Gemütlich fahre', nicht hudele' oder nicht rase', weil des nix bringt. Jeder hat de' ganze Tag Zeit, und 50 Kilometer, des isch keine Strecke. Mer kann sich sehr viel anschaue', mer kann Pause mache, des isch überhaupt kein Problem, Sie habe' so viel Zeit de' ganze' Tag über."
[Atmo: Fahrradklingel]
Also, aufsitzen und immer dem Schild mit der Aufschrift "Donau-Radweg" folgen. Doch schon nach einer Stunde meldet sich mein verlängertes Rückgrat zu Wort – trotz gepolsterter Radlerhose. Der Sattel des Leihfahrrads ist wohl doch härter, als ich es gewöhnt bin. Und die Schmerzen im Gesäß werden von Minute zu Minute schlimmer. Ich bin froh, als wir am frühen Nachmittag das Etappenziel Mühlheim erreichen. Aber in den folgenden Tagen wird es nicht besser. Und auch die Beine werden allmählich müde, vor allem an Steigungen. Zum Glück treffen wir immer wieder auf Gleichgesinnte. Erfahrungsaustausch:
[O-Töne Touristen:]
"Geschtern war's ganz ebe', topfebe', sagt mein Mann immer, und heut' ham mer ja schon Frühsport betriebe', es ging 'rauf und 'runter, 'rauf und 'runter, aber mer wird immer wieder belohnt durch die Ausblicke, die 'mer hat."
"Dies gegen den Wind fahr'n und dann dieses Hügelige, steil hoch. Aber schön war's, man hat viel gesehen."
Richtig so, immer positiv denken! Das baut wieder auf – zumal die meisten Donau-Radler wesentlich älter sind als wir. Wäre doch gelacht, wenn wir uns vor denen verstecken müssten.
[Atmo: Fahrradklingel]
Drum wieder 'rauf aufs Rad, die Zähne zusammenbeißen, und weiter geht's. Es muss ja nicht im Rekordtempo sein. Wie hat uns der "Hirschen"-Wirt vorab geraten? Öfter mal 'ne Pause machen. Eile mit Weile, sollte die Devise sein, und das Schöne genießen:
[O-Töne Touristen:]
"Man kann an und für sich auch Strecken gemütlich fahren, sieht viel, und in den Orten, wo man untergebracht ist, ist es auch sehr nett."
"Mir hen jetzt des Glück g'het, dass mer... – in Donaueschinge' war e' Fescht, geschtern war in dem Fridinge' Stadtfescht – ...dass mer jetz' jedes Mal zu solche Feschte komme' sin'. Des war immer am Schluss der Fahrt noch e' Belohnung."
Und obwohl der Po keine Ruhe gibt, sind wir am Ende in Ulm traurig, dass alles schon vorbei ist. Die fünf Tage gingen vorüber wie im Flug. Und schnell ist der Entschluss gefasst, im nächsten Jahr wieder eine große Radtour zu machen, vielleicht wieder an Europas zweitlängstem Strom. Was hat Ulrich Früh in Donaueschingen erzählt?
[O-Ton Ulrich Früh:]
"Wir hatten letschte Woche Kanadier hier, die habe' ihre Räder von Kanada hierherfliege lasse', hier zusamme'gebaut und sin' jetz' unterwegs nach Wien. Das is' so 'n Traum von viele', einfach mal die Donau 'runterzufahre'. Wir hatte schon Leute, die sin' bis ans Schwarze Meer."
[Atmo: Fahrradklingel]
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